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Struktur und Aufgaben
Nach der durchgeführten Reorganisation besteht das Forschungs- und Entwicklungszentrum der Holzplattenindustrie aus folgenden Abteilungen:
Die einzelnen Abteilungen erbringen Dienstleistungen zugunsten der Betriebe der Holzindustrie – hauptsächlich nach deren laufendem Bedarf – sowie führen ebenfalls Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durch, die vom polnischen Komitee für Forschung finanziell unterstützt werden. Der Arbeitsumfang des Zentrums sieht folgendermaßen aus:
Technisches und Technologisches Labor besteht aus zwei Werkstätten. Die Werkstätte für Technologie untersucht die Verwendbarkeit von verschiedenen Holzzellstoffen, darunter von gebrauchtem Holz, allerlei Industrieabfall und einjährigen Pflanzen, für die Herstellung von sekundären Holzplatten. Zu den Aufgaben der Werkstätte zählen ebenfalls die technologische, energetische und technische Beurteilung von Produktionsprozessen sowie von bestehenden und neuen bzw. modifizierten Maschinen, wie auch die Erarbeitung von Vorschlägen für technologische bzw. Konstruktionsänderungen aufgrund durchgeführter Untersuchungen und Messungen. Außerdem führt die Werkstätte Forschungsarbeiten betreffend die Herstellung von neuen Produkten auf der Basis der Holzzellstoffe, mit gleichzeitiger Bewirtschaftung von Abfallstoffen aus anderen Industriezweigen durch. Die Arbeiten haben hauptsächlich zum Ziel, technische Verfahren zur Herstellung von Platten und Werkstoffen aus Abfallstoffen zu entwickeln, die gegenwärtig die Umwelt belasten.
Forschungslabor untersucht physikalische, mechanische und hygienische Eigenschaften der sekundären Holzplatten und Holzwerkstoffe. Das Labor verfügt über die Beglaubigung des Polnischen Beglaubigungszentrums, seine Untersuchungsergebnisse werden von sämtlichen polnischen sowie einem Teil der europäischen Einrichtungen anerkannt. Untersucht werden sowohl inländische, als auch importierte sekundäre Holzplatten, die für die inländische Verarbeitung bestimmt sind, im Hinblick auf ihre Übereinstimmung mit den hygienischen Anforderungen. Das Labor ist mit Maschinen und Geräten für die Bestimmung von physikalischen und mechanischen Eigenschaften sowie mit Apparatur und Geräten für die Bestimmung von Formaldehydgehalt und dessen Emissionen aus den sekundären Holzplatten und Möbelstoffen, darunter mit einer einzigartigen Großkammer ausgestattet, in der nicht nur Stoffe, sondern auch ganze Fertigmöbelgruppen untersucht werden können. Die Werkstätte führt sämtliche Arbeiten durch, die mit der Standardisierung von sekundären Holzplatten in Verbindung stehen.
Werkstätte für Bekämpfung Industrieller Gefährdungen führt Arbeiten durch, die sich auf Umweltschutz beziehen: Messungen von Staub- und Schadstoffemissionen sowie ihrer Einwirkung auf die Umwelt, Messungen von Umweltfaktoren auf Arbeitsplätzen, wie Lärmpegel, Staubgehalt, Konzentrationen von Giftstoffen, Beleuchtungsstärke oder Wirksamkeit der Lüftungsanlage. Außerdem führt die Werkstätte Spezialmessungen zur Bestimmung individuellen Gehörschutzes durch, Planung von Lösungen zur Verminderung des Lärmpegels, wie schallschluckende Gehäuse und schalldichte Kammern sowie Messungen von Lüftungs- und Abzugsanlagen, die für ihre Einstellung und Modernisierung erforderlich sind.
Werkstätte für Entwürfe und Prototypen verfügt über eine jahrelange Erfahrung betreffend Bau und Modernisierung von technologischen Blöcken, Bau von Lärmschutzgehäusen und schallschluckenden Kabinen für die Bedienung, Anlagen für die Beseitigung von flüchtigen Verbindungen aus den Lackiervorrichtungen, Abzugs- und Lüftungsanlagen sowie untypische Ausrüstung für technologische Untersuchungen und die Prüfung von Eigenschaften der Fertigerzeugnisse. Die Arbeiten werden je nach Bedarf unterschiedlich geplant und durchgeführt. Sie beziehen sich auf die Durchführung erforderlicher Messungen, Auswertung der Messergebnisse und in Anlehnung daran Erarbeitung von Planungsvoraussetzungen, Entwurfanfertigung, Entwurfrealisierung, Montage und Inbetriebsetzung einer Anlage bzw. Vorrichtung sowie Prüfung und Beurteilung deren Funktion. Umfang und eine mögliche Unterteilung der Unternehmung in Etappen werden jeweils mit dem Kunden abgesprochen.
Zentrum für Wissenschaftlich-Technische Auskunft und Ausländische Zusammenarbeit (OINTiWzZ) sammelt und stellt zur Verfügung Fachauskünfte betreffend sekundäre Holzplatten, welche in den in- und ausländischen sowie Patentveröffentlichungen erscheinen. Die Analyse umfasst sämtliche bedeutenden europäischen und amerikanischen Fachzeitschriften. Die meisten dieser Informationen werden den Interessenten durch die Veröffentlichung von Infonotizen im Info-Bulletin des Zentrums zugänglich gemacht. Außerdem werden im Auftrag einzelner Betriebe Übersetzungen aus mehreren Fremdsprachen vorgenommen. Das OINTiWzZ sorgt ebenfalls für die Patentangelegenheiten, d.h. für Patentauskunft, Untersuchung der Patentreinheit und Anmeldung beim Patentamt von Erfindungen und Warenzeichen im Namen von Unternehmen, die damit das Zentrum OBRPPD beauftragen. Die modernen und leistungsfähigen Druck- und polygrafische Geräte sichern eine hohe Druckqualität von eigenen, wie auch den in Auftrag gegebenen Veröffentlichungen.